Häufige Fragen

Das werden wir am häufigsten gefragt.

Preise, Ablauf, Technik und rechtliche Fragen rund um unsere Drohneneinsätze in Tirol. Ist deine Frage nicht dabei, ruf einfach an: +43 676 852573201.

Ablauf, Preise und Gebiet

Was kostet eine Drohneninspektion?

Die Preise hängen von Objekt, Größe und Zugänglichkeit ab. Als Orientierung: Eine PV-Inspektion für private Anlagen bis 20 kWp kostet 290 € inklusive Wärmebild, Sichtprüfung und digitalem Prüfbericht. Balkonanlagen bis 0,8 kWp prüfen wir ab 149 €, die erweiterte Analyse für Gewerbe ab 449 €. Gebäude- und Industrieinspektionen rechnen wir stundenweise ab, visuell ab 120 € und thermografisch ab 150 € pro Stunde. Ein Orthofoto kostet 590 €, eine Volumenberechnung 390 €. Alle Preise und die Hinweise zur Umsatzsteuer findest du auf der Preisseite.

Wie läuft ein Auftrag ab?

In fünf Schritten. Du schilderst uns dein Anliegen per Formular, Telefon oder E-Mail. Wir geben dir eine realistische Preiseinschätzung vorab und nach kurzer Abstimmung ein verbindliches Angebot. Dann vereinbaren wir einen Termin, der zu Wetter und Anlage passt. Vor Ort fliegen wir die Befliegung ab, meist ohne dass du anwesend sein musst. Zum Schluss werten wir aus und übergeben dir die Ergebnisse digital.

Was bekomme ich am Ende in die Hand?

Das hängt von der Leistung ab. Bei einer PV-Inspektion einen digitalen Prüfbericht als PDF mit Wärmebildern, markierten Auffälligkeiten und einer Einordnung. Bei der Vermessung ein maßstabsgetreues, georeferenziertes Orthofoto, ein digitales Geländemodell oder ein 3D-Modell, das sich in CAD, GIS und BIM weiterverarbeiten lässt. Bei Dokumentation und Luftaufnahmen hochauflösende Fotos und Videos. Die Übergabe erfolgt immer digital.

In welchem Gebiet seid ihr unterwegs?

Unser Schwerpunkt liegt in Tirol, vor allem im Bezirk Kitzbühel, im Brixental, Pillerseetal, Unterinntal und rund um Kufstein. Wir fliegen auch im angrenzenden Salzburger Land. Die Anfahrt bis 20 km rund um Hopfgarten ist inkludiert, darüber hinaus verrechnen wir in Tirol und Salzburg 0,65 € pro Kilometer.

Muss ich beim Termin dabei sein?

In den meisten Fällen nicht. Wir brauchen Zugang zum Grundstück und eine geeignete Startfläche. Gerade bei PV-Inspektionen läuft der Termin oft ohne Anwesenheit ab, die Auswertung kommt anschließend per Mail. Wenn Türen, Tore oder Anlagen geöffnet werden müssen, stimmen wir das vorab ab.

Geht es auch schneller?

Ja. Gegen einen Aufschlag von 25 % werten wir deine Daten vorrangig aus. Sag uns bei der Anfrage, bis wann du das Ergebnis brauchst.

Photovoltaik und Thermografie

Wie oft sollte eine PV-Anlage überprüft werden?

Als Faustregel alle zwei bis vier Jahre, bei größeren oder ertragskritischen Anlagen jährlich. Sinnvoll ist eine Prüfung außerdem nach der Inbetriebnahme, vor Ablauf der Gewährleistung, nach Sturm, Hagel oder Blitzschlag und immer dann, wenn der Ertrag ohne erkennbaren Grund zurückgeht.

Muss die Anlage für die Inspektion abgeschaltet werden?

Nein. Wir prüfen berührungslos aus der Luft, während die Anlage im Normalbetrieb läuft. Für die Thermografie ist der laufende Betrieb sogar notwendig, weil sich Defekte erst unter Last als Temperaturunterschied zeigen. Es braucht weder Gerüst noch Hubsteiger noch eine Abschaltung.

Was erkennt eine Thermografie an PV-Modulen?

Typisch sind Hotspots durch beschädigte oder verschmutzte Zellen, ausgefallene Bypass-Dioden, die ganze Modulteile auffällig erwärmen, Zellbrüche, Delamination sowie Auffälligkeiten in ganzen Strings. Ergänzend zum Wärmebild machen wir eine visuelle Prüfung, die Risse, Verschmutzung, Bewuchs und Verschattung sichtbar macht.

Wann ist die beste Zeit für eine PV-Thermografie?

An einem klaren Tag mit kräftiger Sonneneinstrahlung, üblicherweise ab etwa 600 W/m². Nur dann liefern die Module genug Leistung, damit Defekte als Temperaturunterschied messbar werden. Praktisch heißt das: möglichst wolkenloser Himmel, wenig Wind und die Mittagszeit. Wir wählen den Termin danach aus.

Und wann für eine Gebäudethermografie?

Genau umgekehrt, nämlich in der Heizperiode zwischen etwa Oktober und März. Nötig ist ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen innen und außen, ideal sind 15 °C und mehr. Am besten früh morgens oder bei bedecktem Himmel, damit die Fassade nicht von der Sonne aufgeheizt ist. Regen, Nebel und starker Wind verfälschen die Messung.

Vermessung und 3D

Wie genau ist eine Drohnenvermessung?

Wir fliegen mit RTK-Technik, die die Position der Drohne in Echtzeit korrigiert. Damit erreichen wir bei sauberer Befliegung und passender Flughöhe eine Genauigkeit im Zentimeterbereich. Die tatsächliche Genauigkeit hängt von Gelände, Bewuchs, Flughöhe und Überlappung ab. Welche Genauigkeit für dein Projekt realistisch ist, sagen wir dir vorab.

Wofür brauche ich ein 3D-Modell oder einen digitalen Zwilling?

Ein maßstabsgetreues 3D-Modell ist eine zentrale Datengrundlage: für Planung und Simulation, für die Bestandsaufnahme vor Umbau und Sanierung, für Volumenberechnungen und als Referenz für spätere Vergleiche. Bei wiederkehrenden Befliegungen lassen sich Veränderungen messen statt schätzen.

Kann ich Volumen von Schüttgut berechnen lassen?

Ja. Aushub, Schotter, Sand, Holzpolter oder Deponien berechnen wir auf Basis eines 3D-Modells. Die Ergebnisse sind nachvollziehbar und reproduzierbar, also auch für Abrechnung und Kontrolle geeignet. Eine Volumenberechnung kostet 390 €.

Lassen sich die Daten in unsere Software übernehmen?

Ja. Orthofotos, Geländemodelle und 3D-Modelle lassen sich in CAD, GIS und BIM weiterverarbeiten. Sag uns bei der Anfrage, mit welchem Programm ihr arbeitet, dann stimmen wir das Ausgabeformat darauf ab.

Recht, Sicherheit und Wetter

Braucht ein Drohnenflug eine Genehmigung?

Der Drohnenbetrieb in Österreich richtet sich nach der EU-Drohnenverordnung und den Vorgaben der Austro Control. Je nach Ort, Flughöhe und Umgebung ist eine Bewilligung nötig, etwa in der Nähe von Flughäfen, über dicht besiedeltem Gebiet oder in Schutzgebieten. Darum kümmern wir uns. Aufwendige Sondergenehmigungen und Behördenwege verrechnen wir nach Aufwand, wir sagen dir das vorher.

Darf über mein oder über fremdes Grundstück geflogen werden?

Für deine eigene Liegenschaft brauchen wir deine Zustimmung, die du uns mit dem Auftrag gibst. Nachbargrundstücke planen wir bewusst aus der Flugroute heraus. Wo sich das nicht vermeiden lässt, holen wir vorab die nötigen Zustimmungen ein. Unbeteiligte Personen und fremde Gebäude erfassen wir nach Möglichkeit nicht, wie in unserer Datenschutzerklärung beschrieben.

Seid ihr versichert?

Ja. Für den Drohnenbetrieb besteht eine Haftpflichtversicherung, wie sie für Drohnen in Österreich vorgeschrieben ist. Die evonolo GmbH ist als Betreiber registriert. Die Angaben dazu findest du im Impressum.

Bei welchem Wetter könnt ihr fliegen?

Trockenes Wetter und moderater Wind sind Voraussetzung. Regen, Schneefall, Nebel und starke Böen verhindern einen Flug oder verfälschen die Messung. Dazu kommen die Anforderungen der jeweiligen Leistung, etwa Sonne für die PV-Thermografie und Kälte für die Gebäudethermografie. Wenn das Wetter nicht passt, verschieben wir den Termin, statt schlechte Daten zu liefern.

Was passiert mit den Aufnahmen?

Die Daten verwenden wir ausschließlich für deinen Auftrag und geben sie nicht an Dritte weiter. Wenn wir eine Aufnahme als Referenz auf der Website oder in Social Media zeigen möchten, fragen wir dich vorher.

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